Putin und die Homosexuellen – eine merkwürdig verschoben geführte Diskussion

Am 26. Juni titelte die russische Nachrichtenplattform lenta.ru “In Russland wurde begonnen, offene Homophobie mit Geldstrafe zu ahnden”. Ein Mann hatte in einem sozialen Netzwerk ein Posting homophob kommentiert. Die Strafe beträgt im genannten Fall 5000 Rubel, was in etwa 70 Euro entspricht. Ria Novosti berichtet am darauffolgenden Tag, Putin hätte in einem Interview mit der Financial Times gesagt, “Gott möge LGBT-Menschen Gesundheit schenken. Jeder möge leben, wie er es für richtig hält.” Putin stellte in dem Interview klar, niemand in Russland hätte etwas gegen sexuelle Minderheiten. Allerdings dürfe man Werte wie Tradition und Familie nicht vergessen.

Die ursprüngliche Quelle, die Financial Times, überschrieb das Interview reißerisch mit “Vladimir Putin says ‘liberalism has become obsolet’”, “Liberalismus wurde überflüssig” und verbirgt den Rest des Interviews hinter einer Einladung, ein Abo abzuschließen. Russland pflegt hier den deutlich besseren, weil offeneren Informations-Stil.

Wenig später grätschte kein Geringerer als Elton John …

 

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Ein Gedanke zu „Putin und die Homosexuellen – eine merkwürdig verschoben geführte Diskussion

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