Archiv der Kategorie: Allgemein

Causa Seppelt

Der selbsternannte Dopingexperte Hajo Seppelt darf nun doch nach Russland einreisen und bei der Fußball-WM vor Ort kräftig mitfeiern. Von seinen Behauptungen über Staatsdoping bleibt indes wenig übrig, sein Kronzeuge hat seine Aussagen widerrufen.

Seppelt, darauf weist die Russische Botschaft in Berlin hin, gilt zwar nach wie vor als unerwünscht, aber …

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Empörungswellen und Steilvorlagen – Hajo Seppelt wird Einreise zur WM nach Russland verweigert

Der deutsche Mainstream tobt. Einer ihrer führenden Experten in Sachen Doping wurde auf eine Liste der in Russland unerwünschten Personen gesetzt. Dem selbsternannten Investigativ-Journalisten Hajo Seppelt wird damit die Teilnahme an der WM-Sause verweigert. Eine Einordnung:

Der Mainstream wird nicht müde, sich in Superlativen zu überbieten, …

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Amtseinführung Putin: Kampagnenjournalismus in der taz

Die taz ist eine Zeitung, derer sich mittlerweile sogar einige ihrer Gründer schämen. Von einer linksalternativen Tageszeitung hat sie so weit gewandelt, dass sie mit einigen Beiträgen zu geopolitischen Themen sogar noch aggressiver als FAZ und „Welt“ agiert.

Die taz wurde mit den Jahren ein wichtiges Instrument für die Feindbilderzeugung, erreicht sie doch eine Leserschaft, die sich immer noch für links hält, die jedoch mittlerweile infolge propagandistischer Dauerberieselung mit Vokabeln wie „Schutzverantwortung“ und „humanitäre Verpflichtung“ bereit ist, jeden Völkerrechtsbruch des Westens mitzutragen. Geht ja schließlich um die gute Sache.

Wer die taz liest, begreift …

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Wladimir: Ein Kleinod russischer Kultur und Geschichte

Entlang der Bahnstrecke von Moskau nach Nischni Nowgorod findet sich mit der 350.000-Einwohner-Stadt Wladimir ein architektonisches Juwel, das nicht nur dem WM-Touristen die Möglichkeit gibt, tief in das Erbe der russischen Kultur und Geschichte einzutauchen.

Etwa 200 Kilometer und damit eine gut zweistündige Zugfahrt von Moskau entfernt liegt die Stadt Wladimir. Die rund eintausend Jahre alte Stadt war einst politisches Machtzentrum und ist heute ein von Russen viel besuchtes touristisches Ziel. Wladimir liegt von Moskau aus mit der Bahn gut erreichbar auf der Strecke …

 

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Grüne und ihr Kampf gegen Russland: Das vormoderne Denken des Zentrums Liberale Moderne

Die den Grünen nahestehende Denkfabrik „Zentrum Liberale Moderne“ erweist sich eher als Hort vormodernen Denkens denn als Stätte moderner Aufklärung. Wenn es gilt, gegen Moskau Stimmung zu machen, wird auf Fakten und logisches Denken schon mal verzichtet.

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Russische Propaganda 12

Wenn ich morgens mal nicht so in die Gänge komme, dann werfe ich einen Blick auf tagesschau.de. Die Wahrscheinlichkeit, dass dann schlagartig der Blutdruck in die Höhe schnellt und der Kreislauf in Gang kommt, liegt nahe an einhundert Prozent.

Heute brauchte ich wieder mal eine Dosis Wachmacher. Geholfen hat ein Propagandabeitrag von Silvia Stöber. Nebenwirkungsfrei war ich schon nach der Lektüre von wenigen Zeilen schlagartig wach.

Die GEZ-finanzierte Propagandistin, die immer wieder durch faktenfreie Faktenchecks, durch große Unkenntnis oder einfach durch umfassenden Mangel in Bezug auf journalistische Standards auffällt, ließ sich heute RT aus.

‚Sie behauptet da zum Beispiel:

Ob die Konflikte in der Ukraine und in Syrien, die Präsidentschaftswahl in Russland oder die Affäre Skripal – „Russia Today“ (RT) als Flaggschiff der russischen Auslandsmedien berichtet genau das, was die Führung in Moskau der Welt mitteilen will.

Und schwupp war der Blutdruck oben, der Puls bewegte kräftig die Halsschlagader. Die Texte von Stöber sind besser als jeder Kaffee und besser als Koks. Unter pharmakologischen Gesichtspunkten nebenwirkungsarm. Unter soziologischen allerdings leider nicht, denn das interessengeleitete Zeug, das sich hier als Journalismus nur notdürftig tarnt, zielt natürlich auf eine gesellschaftliche Wirkung.

Nun arbeite ich ab und an für RT und es ist sicherlich so, dass RT eine Blattlinie verfolgt. Als ausgemachter Russenhasser,  sollte man eher eine Karriere im Mainstream anstreben, bei RT ist man da völlig falsch.

Allerdings habe ich auch schon Texte für deutsche Magazine abgeliefert. Im Gegensatz zu RT habe ich, insbesondere wenn es um Meinungsbeiträge ging, meine eigenen Texte in deutschen Magazinen eigentlichen nie wiedererkannt. Da wurde selbst die Kernaussage ins Gegenteil verdreht. Die Breite des Sagbaren ist bei RT erheblich größer als in deutschen Medien.

Natürlich bin ich „prorussisch“, für Frieden und gute Beziehungen mit Russland. Natürlich fühle ich eine kulturelle Nähe und halte Russland in seinem Facettenreichtum für in den deutschen Medien unterrepräsentiert. Wenn in den USA ein Schneesturm losbricht – wir zwangserfahren es. Passiert in Russland etwas, wird da ein neuer Flughafen in Betrieb genommen,  bekommt die Moskauer Metro einen zweiten Ring, eröffnet in Moskau im Zentrum ein riesiger Park – wir erfahren es nur dann, wenn wir uns selbst bemühen. Im Mainstream kommen diese Informationen nicht vor. Wenn doch, dann eingebettet und mit Kommentar versehen, damit ja niemand auf die Idee kommt, auch in Russland gäbe es Änderung, Fortschritt und Entwicklung.
Ich halte es für wichtig, über Russland zu informieren und Russland und die russische Sicht auf aktuelle Probleme und Krisen zumindest als Angebot für die Deutschen bereit zu halten. Es dient der Pluralität und damit der Meinungsbildung. Man muss sich ja nicht sofort allem anschließen, was da formuliert wird.
Diese Pluralität und Ausgewogenheit bekommen wir eigenständig nicht hin.- gerade die GEZ-finanzierten Angebote sind in dieser Hinsicht ein einziges Trauerspiel. Man muss der russischen medialen Präsenz daher dankbar sein. Es ist ein wichtiger Beitrag.
Über den Fall Skripal beispielsweise hat der Mainstream eigentlich nur Blödsinn erzählt und sich weitgehende der britischen Regierungsposition angeschlossen, obwohl das unglaublicher Unfug war, der da erzählt wurde.
Und dass im syrischen Duma vermutlich gar kein Giftgas zum Einsatz gekommen ist, verdanken wir der Recherche von russischen Medien und russischem Militär. Die Tagesschau würde uns noch immer die Mär vom Schlächter Asaad auftischen, der sein eigenes Volk vergiftet., weshalb wir da unbedingt mal mit unseren Präzisionswaffen militärschlagen sollten.

Wenn ich mit meiner Haltung ohne jemals mit einem Mitglied der russischen Führung gesprochen zu habe, den Programmauftrag des Kreml erfülle, dann muss ich sagen: Respekt. Das hat sich der Kreml gut ausgedacht und leistet damit einen wichtigen Beitrag zum demokratischen Prozess und zur Aufklärung in Deutschland.
Sollte diese Form der Berichterstattung nicht auch Teil der deutschen Berichterstattung sein, frage ich mich dann? Sollten nicht auch unsere GEZ-finanzierten Medien laut Staatsvertrag der Information über andere Länder und Kulturen, dem Frieden und der Völkerverständigung dienen.
Folgt man dem Empörungslevel von Frau Stöber, dann soll es das genau nicht.  Genau hier setzt die blutdrucksteigende Wirkung ein.

Gegen angebliche Schwulenverfolgung in Tschetschenien: Protest vor der Russischen Botschaft

Am Samstag zogen Demonstranten vor die Russische Botschaft in Berlin, um gegen eine vermeintlich staatlich organisierte Schwulenverfolgung in Tschetschenien zu protestierten. Im Vergleich zu vergangenen Protesten nahm sich die Teilnehmerzahl jedoch bescheiden aus.

Vor genau einem Jahr veröffentlichte die russische Zeitung Novaja Gasetta eine Geschichte über staatlich organisierte Schwulenverfolgung in Tschetschenien. Zunächst war von einem, zwischenzeitlich dann von sechs „Konzentrationslagern“ die Rede, in denen Schwule in staatlichem Auftrag gefoltert und ermordet werden. Einige Medien sprachen von einem „Genozid an Homosexuellen“; was auch immer das sein soll.

Faktisch existiert hat kein einziges der Lager. Inzwischen ist erwiesen …

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