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Tötet Philipp Ruch – so viel Dummheit darf nicht überleben

könnte eine Überschrift lauten, die sich auf das Niveau der aktuellen Aktion des Zentrums für politische Schönheit begibt.

Allerdings wird es nicht notwendig sein, zum Mord aufzurufen, denn mit der Aktion rund um den G20-Gipfel hat das Zentrum für politische Schönheit Selbstmord begangen. Das Zentrum hat sich selbst erledigt, denn wie so vieles, was sich vermeintlich gegen den Mainstream stemmt, was von sich selbst behauptet, radikale Alternative zu sein, überhaupt radikal zu sein, stellt sich dann in den Handlungen heraus, dass die vermeintliche Alternative, das vermeintlich Radikale doch nur eine Variante des mitteleuropäischen Einheitsbreis ist.

Das Zentrum für politische Schönheit denkt in seinem eurozentrisch, imperialistisch und neoliberal. Mit scholl2017 zeigt es diese doch sehr gewöhnliche Gesinnungen öffentlich. Es offenbaren sich die Quellen des Wissen, auf die das Zentrum zurückgreift.

Wer ein derartiges Ranking der Diktaturen erstellt, wie es auf der Webseite der Aktion zu finden ist, der informiert sich im Mainstream, bei Springer und Co. und verweigert jedes eigenständige Denken. 

Im Geiste schlicht, der Herr Ruch und seine Kunst-Groupies. Komplexität ist nicht deren Ding, Differenziertheit auch nicht. Wer meint, 2017 dem Mainstream Glauben schenken zu können und dessen Spins und Propaganda in einer Kunstaktion wiederholen zu müssen, hat eigentlich nur noch den frühen Tod verdient. Zumindest den gesellschaftlichen Tod.

Das Zentrum für politische Schönheit ist ganz gewöhnlicher Mainstream, unkritisch der eigenen Axiomatik gegenüber, Flach in der Analyse, voller Vorurteile und Rassismen, arrogant und dumm.

Das ist keine Kunst, das kann dann weg.