Münchner Sicherheitskonferenz zeugt vom Riss durch Europa

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, der französische Präsident Emmanuel Macron und der russische Außenminister Sergei Lawrow lieferten bei der Münchner Sicherheitskonferenz Beiträge, an denen sich sehr deutlich zeigt, welch tiefer Riss durch Europa geht.

Die diesjährige Münchener Sicherheitskonferenz war mit dem Titel „Westlessness“ überschrieben. Der Titel spiegelte das verbreitete Gefühl, der Westen sei im Decline, habe seinen Zenit längst überschritten und zeige zunehmend deutliche Zerfallserscheinungen.

 

weiterlesen auf ksltcjp_

Vom Links- und Rechtsradikalismus, von einer politischen Farce und vom Exportweltmeister

Folgende zwei Ereignisse haben nur auf den ersten Blick wenig miteinander zu tun: In Thüringen wurde der noch verbleibenden Demokratie in Deutschland großer Schaden zugefügt. Das ist eine schlechte Nachricht. Die zweite: Deutschland ist wieder einmal Exportweltmeister.

In den letzten Tagen gab es zwei Ereignisse, die auf den ersten Blick wenig miteinander zu tun haben, die aber strukturell zusammenhängen. Zum einen wurde in Thüringen eine Farce aufgeführt, bei der die Demokratie …

 

weiterlesen auf ksltcjp_

Der Jahreswirtschaftsbericht: Aufbruch in den Abgrund

Der Jahreswirtschaftsbericht zeigt, dass die Krise der EU im Bundeswirtschaftsministerium nicht verstanden wurde. Die dort vorgeschlagenen Instrumente werden daher auch nicht einer weiteren Integration der EU dienen, sondern das Auseinanderfallen befördern.

Ende Januar legte Wirtschaftsminister …

weiterlesen auf ksltcjp_

Die Tagesschau – Ein Propagandainstrument im Kalten Krieg 2.0

Die Tagesschau sieht sich selbst als Flaggschiff der deutschen Nachrichtenformate. Hier werden Meinungen erzeugt, Trends festgelegt, die Zuschauer auf Linie gebracht. Mit Journalismus hat die Tagesschau allerdings immer weniger zu tun. Vier Beispiele.

Die Tagesschau nennt sich selbst gern „Flaggschiff“. Da ist was dran. Ein Flaggschiff ist das größte Schiff in einem Flottenverband. Der Ort, von dem aus die begleitenden Schiffe befehligt werden. Flaggschiffe kommen beim Militär zum Einsatz, man braucht sie für den Krieg. „Flaggschiff“ ist somit ein militärischer Begriff. Schaut man sich die Beiträge an, die auf tagesschau.de veröffentlicht werden, unterstreicht dies den Eindruck, die Redaktion der Tagesschau würde sich in einem Krieg befinden – einem Propagandakrieg.Es geht nicht um Information, nicht um Nachrichten …

 

weiterlesen auf ksltcjp_

Totengräber des Wohlstands – Jens Berger zeigt, wie Finanzkonzerne unsere Entwicklung bestimmen

Jens Bergers Buch „Wer schützt die Welt vor den Finanzkonzernen“ liest sich wie ein Wirtschaftskrimi. Spannend geschrieben, voller Thrill, eine Geschichte, in der die Motive aller Akteure miteinander verstrickt sind. Aber im Gegensatz zum fiktionalen Krimi völlig real – leider.

Es ist ein spannendes Buch, das Jens Berger vorgelegt hat. „Wer schützt uns vor den Finanzkonzernen“ liest sich über weite Strecken wie ein spannender Wirtschaftskrimi. Jens Berger versteht es, seine Leser in eine komplexe Materie einzuführen, diese dabei nicht nur leicht verständlich, sondern auch spannend darzustellen.
Berger zeigt, dass es einige wenige große Finanzkonzerne sind, die …

 

…weiterlesen auf ksltcjp_

Deutsche Gestaltungsversuche – eine Einschätzung

Deutschland fühlt sich berufen, außenpolitisch stärker die Geschehnisse der Welt mitzugestalten. Es geht dabei um die geopolitischen und wirtschaftlichen Interessen des Landes. Ein Blick auf die bisherigen außenpolitischen Leistungen der vergangenen Jahre.

Die einzelnen Argumentationen mögen sich im Detail unterscheiden, allerdings sind sie im Ergebnis immer gleich. Deutschland muss mehr Verantwortung in der Welt übernehmen und sich stärker engagieren. Mal wird dem amerikanischen Präsidenten eine …

weiterlesen auf ksltcjp_

Der Beitrag des deutschen Journalismus zur gesellschaftlichen Spaltung – Ein Jahresrückblick

Der deutsche Mainstream wird breit und sogar immer deutlicher kritisiert: Zu einseitig, zu ideologisch, zu wenig faktenbasiert und manipulativ sei er. Ein Jahresrückblick auf den Mainstream und seine Beiträge zur gesellschaftlichen Spaltung.

In diesen Tagen ist der WDR der Adressat eines umfassenden Shitstormes, der zeigt, wie sehr sich deutsche Medienmacher von einem großen Teil des Publikums entfernt haben. Mit ihrer nach eigenen Angaben kurzerhand als „satirisch“ deklarierten Umdichtung von „Unsere Oma fährt im Hühnerstall Motorrad“ vertiefte der WDR einen Graben noch ein bisschen mehr, der die deutsche Gesellschaft immer weiter teilt. Der WDR nutzt die Klimadebatte, um auch im sogenannten „Generationenkonflikt“ noch Öl ins Feuer zu gießen. Diesen Konflikt hat der Mainstream über eine weitgehend unsachlich geführte Rentendiskussion bereits vor zwanzig Jahren selbst mitentfacht, und mit der ebenso unsachlich geführten Staatsschulden-Diskussion hat er ihn erfolgreich weiter angeheizt. Jetzt legt der WDR auf dem Spielfeld der Klimadiskussion nach.

Aus dem Vorfall lässt sich lernen: In Deutschland folgt bei zahlreichen Formen der Diskriminierung ein instinktiver Aufschrei von einem sich selbst besonders „liberal“ und „offen“ glaubenden Teil der Bevölkerung, aus dem sich offenkundig auch die Redakteure des Mainstreams rekrutieren. Dieses Diskriminierungsverbot umfasst allerdings nicht sämtliche gesellschaftlichen Gruppen gleichermaßen: „Alte weiße Männer“ sind hiervon ebenso ausgenommen wie – allem Anschein nach – nun auch „alte weiße Frauen“. Auf diese Gruppen …

weiterlesen auf ksltcjp_