Kunstende Kunst

Die Kunst kunstet. Das stammt angeblich von Martin Heidegger. Auf die Schnelle belegen kann ich das nicht. Das Internet versagt an dieser Stelle. Daher ist es durchaus möglich, dass ich mich irre. Die Wortwahl spricht für, die tautologische Schwachsinnigkeit gegen Heidegger.

Der Grund, warum ich plötzlich dem Kunsthaften der Kunst nachdenke, liegt ursächlich darin, dass ich nach längerer Vernissagenabstinenz auf einer gelandet bin, auf der die Kunst ganz heftig vor sich hinkunstet. Früher hatte ich mich sehr häufig derartigen Ereignissen hingegeben, in den letzten Jahren eher weniger.
Geändert hat sich auf derartigen Veranstaltungen nicht nicht viel, lediglich die Kunst ist anders. Der Rummel drumrum ist irgendwie gleich. Dachte ich zumindest.
Als ich nämlich genauer hinhörte, was da so geredet wurde, bemerkte ich eine Verschiebing, die sich in meiner Vernissagenabstinenz ereignet haben musste. Eine subtile Verschiebung im Sprechen über, unter und um Kunst drumherum. Nicht, dass es früher konsistenter gewesen wäre. Auch nicht, dass heute ausschließlich Klügeres geäußert würde.

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