Massenpsychose – Wie Deutschlands Elite Krisen verarbeitet.

Wer meinem Blog folgt, erfährt immer auch ein bisschen was über mich. Das geht gar nicht anders.
Der erfährt zum Beispiel was über meine Arbeit. Der weiß, ich arbeite in der Gemeindepsychiatrie, genauer in der Drogenhilfe. Das war nicht mein Berufsziel, denn ich habe mal was Geisteswissenschaftliches studiert, das abgeschlossen und verdiente mein Geld als Dozent und Lehrer. Leider kam meiner beruflichen Karriere der Bologna-Prozess und das Zuwanderungsgesetz in die Quere.
Das Bundesamt für Migration stattete die Integrationskurse genannten Sprachkurse, die Zuwanderer seit 2003 besuchen müssen, finanziell so schlecht aus, dass entweder die Klassen sehr groß oder die Honorare für die Dozenten sinken mussten. Da die Sprachschulen an der Größe ihrer Räume wenig ändern konnten, entschieden sie sich für die Senkung der Honorare.

Ein von mir unternommener Fluchtversuch in Richtung Universität scheiterte, denn dort sah es inzwischen ähnlich aus. Man bekam drei-Monatsverträge und wurde eingeladen, ab und zu mal was für Umme zu machen.
„Na dann eben nicht“, dachte ich mir, und zog weiter.
Ab etwa dreißig stellt sich das Bedürfnis ein, einen etwas längeren Zeitraum als vier Monate finanziell überblicken zu wollen. Das ist freilich eine Zumutung für die Arbeitsmärkte, die ganz auf Flexibilität der Marktteilnehmer setzen.  

So kam ich als Pädagoge zur Arbeit in der Psychiatrie und was soll ich sagen, ich fühle mich dort rundum wohl. Ich ermögliche Veränderung, verfüge über die Zeit und die finanziellen Mittel meinen Blog unabhängig und werbefrei zu halten, kann reisen und darüber berichten, so ein kleines Gegengewicht zur deutschen Propaganda bilden.  Alles chic also.

Die Psyche, der psychische Apparat und der Umgang von Gesellschaft mit den Blüten, die Psyche in der Lage ist zu bilden, war ein Thema, dem ich mich auch an der Universität intensiv gewidmet habe. Es fasziniert mich.

Gesellschaft muss sich am Umgang mit ihren Rändern messen lassen. Sie muss sich daran messen lassen, wie sie mit ihren Wahnsinnigen und Irren, ihren Süchtigen, ihren Schwulen und Lesben, mit ihren Pädophilen umgeht. Es handelt sich bei all diesen Phänomenen um anthropologische Konstanten, das heißt, sie sind immer da. Man kann diese Menschen einsperren, sie zwingen sich zu verstecken, man kann sie mit dem Tode bedrohen, man kann sie in ein Schiff setzten, das Fluss abwärts fährt und hoffen, dass die Passagiere des Narrenschiffes ihren Weg nie zurück finden, man kann ihnen Teile des Gehirns zermatschen auf dass sie dick und friedlich werden. Und dennoch: In der nächsten Generation sind sie wieder da.

Jede Gesellschaft muss sich an ihrem Umgang mit diesen Phänomenen ethisch messen lassen und der Umgang ist zu allen Zeiten immer ein unterschiedlicher. Er unterliegt sich wiederstreitenden Strömungen. Michel Foucault hat das in seinem wegweisenden Buch “Wahnsinn und Gesellschaft” sehr exakt heraus gearbeitet.

Der Umgang, der sich bei uns in den vergangenen Jahrzehnten mit Wahnsinn, Verrücktheit und Sucht herauskristallisiert hat, ist ganz einfach: eine möglichst zügige Abwälzung der Kosten auf die Allgemeinheit.  

Während es vor einigen Jahren für Menschen, die jetzt psychiatrisch versorgt werden, noch Arbeitsplätze und damit Teilhabe an gesellschaftlichem Leben gab, sind diese Arbeitsplätze inzwischen weggefallen oder so arbeitsverdichtet, dass sie in ihrer Leistung geminderte Personen nicht mehr ausfüllen können. Die Hauspost- und Hausmeisterstellen sind wegrationalisiert worden, die Arbeitsverdichtung im Niedriglohnbereich ist enorm.
Typische Patienten der Suchtpsychiatrie sind inzwischen die Zimmermädchen der Hotelketten, die Angestellten der Systemgastronomie und die Friseure in den “Alles 10-Euro-Salons”, die Barmänner in den angesagten Läden, die, um der Arbeitsbelastung Stand zu halten, mit Amphetaminen nachhelfen, um dann am Wochenende mit den selben Substanzen gemischt mit MDMA etwas von dem Glück zu fühlen, das ihnen sonst verwehrt wird. Das geht freilich nach einer Weile schief. So sieht es aus am unteren Rand. Auf Speed Betten machen und Bäder putzen, damit man das Pensum schafft. 

Dass eine durch und durch an Leistung orientiere Gesellschaft nun plötzlich die Schwulen so ins Herz geschlossen hat, passt übrigens ganz gut in dieses Bild. Schwule Männer ohne familiäre Anbindung, oftmals gut ausgebildet können ganz gut die Flexibilität und die Leistung erbringen, die ein neoliberaler Arbeitsmarkt erwartet. Da sollte man sich keinerlei Illusionen im Hinblick auf die Motivation des Sinneswandels hingeben. Er ist auch nicht aus der Gesellschaft heraus entstanden, sondern von oben diktiert. Das kippt genauso schnell wieder, wie es gekommen ist. Menschen wie Volker Beck sehe ich in meiner Arbeit übrigens nicht. Denen stehen andere Wege offen. Meine Institution ist nur für die, die von schon relativ weit unten noch weiter runter gefallen sind. 

So, jetzt ist mir die Einleitung doch ein bisschen lang geraten, denn eigentlich will ich auf etwas ganz anderes raus. Meine liebste psychiatrische Störung, ich gebe das gern zu, ist die Schizophrenie. Schizophrenie ist der Stachel im Arsch der Gesellschaft. Es wird sie immer geben, sie wird immer für Unruhe sorgen, denn das ist ihr Wesen.
Schizophrenie ist eine schwere, das Leben einschneidende Diagnose für die Betroffenen selbst aber auch für ihre Umgebung.
In meinem Arbeitsfeld gibt es relativ viele Schizophrene. Ob die jetzt zuerst schizophren waren, Stimmen hörten oder sich verfolgt fühlten und dann versuchten, das mit beispielsweise Heroin, kiffen oder Benzodiazepinen selbst zu therapieren, oder ob es umgedreht der Substanzkonsum war, der eine Schizophrenie ausgelöst hat, spielt für die konkrete Arbeit keine Rolle. Da geht es nur darum, möglichst viel Freiraum herzustellen und zu erhalten, in dem die Betroffenen möglichst eigenständig leben und nach Möglichkeit Veränderung gestalten können.  

Die, die man da auf der Straße sieht, die mit den vielen Taschen, die da so vor sich hin sprechen mit sich selbst, um die man lieber einen Bogen macht, weil sie so komisch gekleidet sind, die Nachbarin oder der Nachbar, der immer so seltsam, schon auch ein bisschen Furcht einflößend ist, die, die da immer so ohne ersichtlichen Grund aus sich herauslachen, so sieht sie aus, die Schizophrenie. Es sind die, die manchmal ihren Kopf schützen müssen, vor Strahlen, vor Gedanken, vor Stimmen, das sind sie, deren Leidensdruck enorm ist und über die man sich gerne lustig macht. Das sind sie, unsere Schizos.

Sie hören Stimmen, die nicht da sind, die sie beschimpfen, die sie kommentieren, die ihnen Dinge verbieten oder befehlen. Sie fühlen sich verfolgt, haben das Gefühl, jemand oder etwas möchte sie vernichten, ist hinter ihnen her, verrückt die Dinge in der Wohnung, treibt sie langsam und absichtsvoll in den Wahnsinn, indem sie sich schon lange befinden. Es ist ein allgegenwärtiges Phänomen, das aber an den Rand gedrängt wird. Schizophrenie ist eine häufige Störung. 

Was aber, wenn eine ganze Gesellschaft oder große Teile einer Gesellschaft an Schizophrenie erkranken? Geht das?
Es gibt von Sigmund Freud mit Totem und Tabu und mit Der Mann Moses zwei kulturkritische Schriften, in denen er versucht, seine Erkenntnisse der Psychoanalyse auf Gesellschaft als Ganzes anzuwenden. Das Unternehmen liest sich ganz spannend und ist, obwohl zentrale Voraussetzungen der Psychoanalyse nicht haltbar waren, nach wie vor ein interessanter Ansatz.

Ich persönlich glaube sehr wohl, dass sich psychiatrische Phänomene, die einzelne betreffen, auch auf Gesellschaft als Ganzes anwenden lassen.

Wir wissen nicht genau, was eine Schizophrenie auslöst. Auslöser von Schizophrenie können Stress, Drogenkonsum (ja, auch und gerade THC), das Leben einschneidende Vorfälle, Trennung, Arbeitsplatzverlust, irgendwelche Erschütterungen sein. Eine genetische Disposition und familiäre Vorerkrankungen sind Marker.
Typisch schizophren ist, dass eben das zugrunde liegende Problem nicht rational be- und verarbeitet wird, sondern dass die Problemlösung nach Außen und ins Irrationale verschoben wird.

Nun gibt es gerade große Erschütterungen in der Europäischen Union. Es ist schwer zu leugnen: Sie zerfällt. Gleichzeitig ist der moralische Führungsanspruchs des Westens immer schwerer aufrecht zu erhalten. Die USA verlieren mit jedem Tag ein Stückchen ihrer Führungsrolle und kämpfen mit großen inneren und äußeren Problemen. Die Welt tritt in eine neue Ordnung ein.
Damit zerbricht aber auch die Ausrichtung und der Lebensplan der deutschen und westlichen Elite in Politik und Medien.

Die unterschiedlichen Länder gehen mit dem Phänomen unterschiedlich um. Die USA schlagen wild um sich, reagieren aggressiv auf den eigenen Niedergang.
Es gehört zu den Lehren der Geschichte, dass Deutschland seine Krisen und Erschütterungen psychotisch verarbeitet. Es wird wahnhaft.
Die deutschen Eliten reagieren auf Krisen irrational aber zunächst nicht aggressiv. Das schlägt dann aber dafür später um so heftiger um. Die deutsche Elite reagiert mit einer Verschiebung, die es ihr verunmöglicht Krisenursachen rational und analytisch anzugehen. Unsere Eliten spalten etwas ab und projizieren es nach außen, fangen an, sich verfolgt zu fühlen, hören im Übertragenen Sinne Stimmen und unterstellen jemand verrücke heimlich die Anordnungen. Es war mal die bolschewistisch-jüdische Weltverschwörung. Im aktuellen Diskurs hat sich Deutschlands mediale und politische Elite Russland und vor allem Putin als Objekt der Psychose ausgesucht. 

Putin will Merkel stürzen, Europa destabilisieren, er agiert dazu im Verborgenen. Es werden immer wirrerer, immer irrationalere Wege eingeschlagen, um den Nachweis zu führen, wie unsichtbare Kräfte aus Russland gegen uns arbeiten, die Deutschland und die EU vernichten, zersetzen, zerschlagen wollen. Warum und mit welchem Zweck? Keine Ahnung! Es ist nicht rational.

Wenn eine Beweisführung keinen Beleg für die Wahrheit erbracht hat, wird eben ein neuer Beweis gesucht. Am Ziel wird wahnhaft festgehalten. Das eben ist das typische einer Schizophrenie. Die innere Logik funktioniert nur die Anbindung an das Außen, an Fakten ist verloren gegangen.
Deutsche Politik und die aktuelle Berichterstattung trägt alle Anzeichen eines akuten psychotischen Schubs, der für die deutsche Geschichte so typischen paranoiden Schizophrenie, die sich hier erneut Bann bricht.
Dabei könnte es so einfach sein. Absteigen vom hohen Ross und die eigenen Axiome auf ihre Wahrheit überprüfen und gegebenenfalls gegensteuern. Doch diese Wendung auf das Selbst bekommen Schizophrene eben nicht hin. In ihrem Kern sind schizophrene Menschen unglaublich arrogant. Ebenso hält die deutsche Elite an den wahnhaften Ideen ihrer Perfektion fest und entwickelte eine Paranoia, um Realität auszuweichen, geht lieber unter als zu korrigieren.

Dabei ist eigentlich alles, was sie in den letzten Jahren angepackt hat, gründlich in die Hose gegangen. Die Agenda 2010 hat nicht nur Deutschland sondern ganz Europa unter Druck gebracht. Die Austeritätspolitik zersetzt Europa. In Deutschland selbst zerfällt die Infrastruktur und sinkt für weite Teile der Bevölkerung der Lebensstandard. In den europäischen Krisenländern würde ein russischer Lebensstandard das Ende der Misere bedeuten. Recht auf Wohnung und auf medizinische Versorgung, um nur mal zwei Aspekte zu nennen.
Mit anderen Worten, alles, was die politischen und medialen Eliten in einer gemeinsamen Aktion an Veränderungen herbei geführt haben, fällt ihnen jetzt gründlich auf die Füße. Es wäre an der Zeit, Scheitern einzugestehen, um möglichst schnell gegen zu steuern.

Doch stattdessen wird immer abstruser in Richtung Russland agitiert. Putin hier, Putin da, Putin überall.
Menschen mit klarem Verstand können das Wahnhafte deutlich erkennen. Allein dem Irren selbst bleibt der Wahn verborgen, wobei die gefühlte Furcht echt ist.
Doch ganz rational und vernünftig betrachtet, hat Russland an einer zerfallenden EU ein ebenso großes Interesse wie der Nachbar meiner schizophrenen Patientin daran ein Interesse hat, ihr in deren Abwesenheit die Kleider zu verstecken oder Rohre in die Wand einzubauen, aus denen nachts Gas strömt.  Worin sollte das Interesse bestehen?  Für die europäische Misere sind wir selbst verantwortlich. Deutschland war hier federführend. Und meine Patientin verscherbelt ihre Klamotten, um sich Heroin kaufen zu können. Es braucht keinen bösen Nachbarn. Dass es ihr schimmer schlechter geht, dafür sorgt sie schon selbst.

Die Deutschen Eliten haben schon seit zwei Jahrhunderten eine Disposition zur paranoiden Schizophrenie. Unter Stress verarbeitet Deutschland psychotisch. Die Idee eine größere Rolle in der Welt spielen zu wollen, ist daher kontraindiziert. Bloß nicht! Man gibt einem Irren keine Macht, man sorgt für einen festen Rahmen, in dem er sich ausagieren kann.
Alles andere kann gar nicht glücken, wie die Geschichte überdeutlich lehrt. Deutschlands Eliten bringen für eine Führungsrolle nicht die Gene mit, sind den Anforderungen nicht gewachsen.
Gefragt ist vielmehr Ruhe, Ruhe und nochmals Ruhe und ein Umfeld in dem langsam Realitätsbezug und Veränderungsbereitschaft heranreifen können. Das dauert allerdings lange.

Putin und Russland brauchen also noch viel Geduld mit Deutschland bis sich es hier wieder zum Besseren wendet und wieder die Möglichkeit für einen rationalen Diskurs besteht. Allerdings muss man auch sagen, dass Russland mit der deutschen Psychose bisher sehr gut umgeht. Es zuckt seufzend die Schultern. Mehr kann man bei einem akuten Ausbruch eigentlich auch gar nicht machen.  

48 Gedanken zu „Massenpsychose – Wie Deutschlands Elite Krisen verarbeitet.

  1. Martina Holst

    Der Beitrag ist tröstlich. Er erklärt die verstörenden Effekte, und gibt mir die Hoffnung, daß es irgendwann wieder besser wird.

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  2. Pushek

    Voellig richtig. Und Russland ist mit einem Putin als Präsidenten und Lawrow als Aussenminister zur Zeit auch sehr gut aufgestellt. Beide sehen das auch so wie der Autor: Deutschland dreht zur Zeit durch, verhält sich also irrational. Da kann man nur die Schulter zucken und geduldig abwarten, bis sich die wieder beruhigen (wie der Autor es auch völlig richtig darstellte) – und im übrigen wachsam sein. Man weiss ja nie,,, Uebrigens, an den Autor gerichtet: Ich gehe nach 16 Jahren diesen Spätsommer mal wieder 14 Tage auf die Krim. Und ich freue mich riesig.

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  3. Ronald Fedtke

    „Soros will Putin stürzen, Russland destabilisieren, er agiert dazu im Verborgenen. Es werden immer wirrerer, immer irrationalere Wege eingeschlagen, um den Nachweis zu führen, wie unsichtbare Kräfte aus den USA gegen Russland und Europa vernichten, zersetzen, zerschlagen wollen. Warum und mit welchem Zweck? Keine Ahnung! Es ist nicht rational.“

    Stimmt schon, irgendwie nicht rational.

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      1. Ronald Fedtke

        Schon allein die angebliche Wühltätigkeit der USA in der Ukraine ist eine Wahnvorstellung: Die berühmt-berüchtigten 5 Milliarden, die aus den USA in die Ukraine geflossen sind, waren Entwicklungshilfe. Details kann man auf der Homepage von USAID nachlesen, u.a., dass ein Großteil des Geldes in den Energiesektor geflossen ist (Stichpunkt: Tschernobyl-Sicherung), übrigens in Abstimmung mit der Regierung unter Janukowitsch.

        Aus der USAID-Datenbank erfährt man auch, dass Haiti allein 2011 eine Milliarde Dollar Hilfe erhalten hat: welcher Regime-Change wurde denn da angestrebt?!
        Auch Russland hat allein in diesem Jahr knapp eine Milliarde aus den USA erhalten:
        https://explorer.usaid.gov/country-detail.html#Russia

        Was etwa Ägypten betrifft: Fällt natürlich niemandem auf, dass Mubarak einer der engsten Verbündeten der USA gewesen ist. Wer ständig „Cui bono?“ fragt, sollte doch eine Idee davon haben, wieso Washington einen seiner Lieblingsdiktatoren absägen will. Vielleicht hatten sie ja gar kein Interesse daran, und vielleicht sind die Ägypter gar keine kleinen Kindern, sondern stürzen auch mal aus eigenem Antrieb eine Regierung?

  4. Mad Madursklix

    Wie sehr mich das alles an Arnold Mindell erinnert!
    Nur das er ein anderes Wording verwendet. Als Schüler von Jung und jener von Freud spricht er von verdrängten Aspekten der Gesellschaft die Minoritäten als Stachel in der Mehrheit einfordern. Spricht vom Metakommunikator, Neurosen, Psychosen und vergessenen Rollen.Verknüpft mit der Synchronizität Jungs ergibt die Prozeßorientierte Therapie ein sehr ähnliches Muster über den Umgang der Mehrheit mit ihren Problemen, genannt Demokratie.
    Noch kurz ein Witz:;
    3 Füchse und ein Hase stimmen über ihr Abendessen ab! Das Resultat ist Demokratisch.

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  5. hzb4711

    Ich darf wie folgt ergänzen:
    Mit 1982 und Deng Xia Ping’s „sozialistischer Marktwirtschaft“ hat China zum Sprung in die Moderne angesetzt und wird die Welt dominieren: Wie schon Jahrhunderte zuvor, wird es 2016 oder erst 2017 die Nummero. 1 weltweit werden. Die Russen (Andropov) haben durch Nachbarschaft Kenntnis, was das bedeutet, und vorbeugend ihren Laden umgekrempelt, den Brennpunkt auf Asien gestellt, europäische Kolonien abgeworfen – und haben das alles Perestroika genannt. Dabei ging einiges schief und allerlei Ganoven haben sich selbst bedienen können. Aber eigentlich ist der Russe auf das Naturphänomen China heute gut eingestellt.
    Nicht so der Ami, der das orthogonale Gesellschaftskonzept verkörpert und darum mit China – neben dem reinen Geschäft – gar nix anfangen kann. Er versäumt wohl, sich auf die neue zivilisatorische Situation einzurichten, die auch eine militärische Komponente hat.
    Entweder Bernie Sanders schafft eine US-Perestroika, oder … Dabei wären auch Veränderungen in Eigentums-Strukturen zu durchdenken, wie die Sowjets in ihrer Revolution von oben (Perestroika) es in weiser Vorraussicht praktiziert haben.
    Diese Dinge haben mit Sozialpsychologie und Sozialökonomie zu tun, in der Hauptsache mit Weltgeschichte.
    Ich würde bedauern, wenn der Ami die Wende nicht schaffen würde, weil alle gebraucht werden, auf niemanden verzichtet werden kann. Wir leben auf einem so schönen Planeten!

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    1. Aetti611

      China ist längst die Nummer 1. Bei den USA sind über 50% des BSP Dienstleistungen, d.h. Kapitalgewinne und Spekulationen und andere „Luftnummern“ Produziert wird dort nur noch wenig

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      1. hzb4711

        @Aetti611: Vielleicht können wir aus unserer Perspektive nicht kompetent die facts belegen und sind auf offizielle Statistiker angewiesen, die behaupten, dass China in 2015 haarscharf an der No. 1 Position vorbeigeschrammt sind. Richtig krachen wird es massenpsychologisch, wenn die „führende Rolle“ auch offiziell im UN-System so benannt wird. Aber Du hast recht. Es ist erstaunlich, wie sich der Wind dreht, aber noch hinter den Kulissen. Heute habe ich sogar gelesen, dass das Blut, das Putin permanent aus dem Mund zu quellen scheint, nur Marmelade vom Frühstück sein soll.

      2. scottberlin

        Sie verwechseln BSP mit Industrieproduktion. Die hat aber ohnehin ihre Wachstumsphase hinter sich, schon aus Gründen des Klimaschutzes. Öffentliche und private Dienstleistungen einsch. Bildung, Gesundheit und Pflegedienste werden zunehmen.

  6. Martin

    „Deutschlands Eliten bringen für eine Führungsrolle nicht die Gene mit, sind den Anforderungen nicht gewachsen.“
    Das stimmt. Leider. Nur hat sich mittlerweile eine elitaere Klasse gebildet, die uns noch viel Kummer und Leid bescheren wird, bevor die von Ihnen erhofften Erkenntnisse und ein Umdenken überhaupt eine Chance zur Umsetzung bekommen.
    Bis dahin, wird alles ähnlich rational bleiben wie es heute ist und im Artikel, wie ich finde wunderbar, beschrieben ist.
    Schade, eigentlich.

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  7. my 2 cents

    toller Artikel, wie immer.

    Deutschland ist federführend am Zerfall der EU beteiligt.
    Gleichzeitig wird aber der Bevölkerung suggeriert, dass die anderen das Problem sind.
    Das sind sie natürlich auch.
    In vielen Punkten ist der große Zusammenhang dennoch auch ein anderer:

    Wettbewerb: In einer europäischen Union, insbesondere in der Währungsunion ist Wettbewerb nur bedingt sinnvoll. Die Agenda 2010 hat Deutschland auf Kosten der eigenen Arbeitnehmer zwar Wettbewerbsvorteile verschafft, aber das ist eben innerhalb einer Währung nur begrenzt sinnvoll. Die mittlerweile schlechte Infrastruktur in Deutschland schadet dem Land, der Produktivitätsvorteil zwingt aber in der Folge auch andere Länder in die Austerität.

    Demokratie: Die Briten stehen vermutlich vor dem Austritt aus der EU. Und wie schon in der Griechenlandkrise flüchtet man sich in Stereotype.
    Wir liegen richtig die Anderen liegen falsch, wir sind willig, die anderen unwillig.
    Was, galube ich, letztendlich der wahre Grund für den Ausstieg sein wird, ist das Demokratiedefizit in der Deutschland und der EU.
    Die Briten sehen sich einer EU ausgesetzt, in der die Beschlüsse im kleinen Kreis geschlossen werden.
    Das spielt sich irgendwo zwischen Deutschland, Niederlande, Luxemburg und Frankreich ab.
    Für die Briten wird sich nach einem ‚EU-Austritt‘ faktisch nichts ändern.
    Norwegen, welches von der EU ursprünglich als Mitglied abgelehnt wurde gibt hier das Beispiel.
    Aber dieses undemokratische System könnte hier ein entscheidender Sargnagel für die EU werden.

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  8. vizero13

    Der Artikel greift meiner Meinung nach zu kurz. Die internationalen Macht – und Intrigenspiele werden außer Acht gelassen. Auch allein der deutschen „Elite“ die Fähigkeit zur Machtausübung abzusprechen grenzt schon an Rassismus.
    Dass vieles, was in die öffentliche Meinung getragen wird und als solche deklariert wird, eben machtpolitisch begründete Propaganda ist, die von diesen „Eliten“ selbst nicht unbedingt geglaubt wird, ist ein Aspekt, der hier überhaupt nicht berücksichtigt wird.
    Nichtdestotrotz ist hier aber eine bedenkenswerte Sichtweise aufgezeigt.

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  9. Frank

    Super Artikel dennoch sehe ich mehr einen Klassenkampf innerhalb des Kapitalismus; die Frage ob deutschen Eliten wirklich ‚die Gene fuer eine Fuehrungsroll fehlen‘ stellt sich mir nicht wirklich. Es waren schliesslich nicht deutsche Eliten die Putin als Nemesis auserkoren habe – vielmehr beugt sich der gute Mann nicht den Interessen der grossen Finanz- und Oeloligarchen. Merkel und Gauck wiederholen die Rhetorik nur um Stimmung innerhalb des Volkes zu beschwoeren.

    In Bezug auf hzb4711 und China empfehle ich dieses Video
    Deal With the Devil: How the Global Elite Re-colonized China

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    1. hzb4711

      @Frank:
      Vielen Dank für den Hinweis auf „Deal With the Devil: How the Global Elite Re-colonized China“. Habe ich angeschaut, da ist etwas dran. Dennoch, wer schon mal mit der Schnellbahn von Shanghai nach Peking oder umgekehrt gefahren ist, – mit 330 km/h mit hohem Komfort und 5 Stunden lang – der weiß, dass nicht alles nur zu Lasten der Chinesen geht. Man darf die Argumentation sogar umdrehen: China war vielleicht der Honigtopf, in dem sich die Wespen der westlichen Welt (5 eyes) letztlich gefangen haben. U.U. war das nicht mal ein master plan, sondern einfach der historische Prozeß in seiner ganzen, tiefen Dialektik.
      China ist vor allem eine Zivilisation oder Kultur, die in den frühen Anfängen auf Gartenbau-Landwirtschaft beruhte und vergleichsweise unerhört hohe Erträge erzielte, weil die Dünger durch die großen Flüsse frei Haus geliefert wurden. Allerdings wurde die Hochzivilisation via Hochwasser gelegentlich ins Meer gespült, sodass Wasserbau lebensnotwendig war: deichen oder weichen. Was aber in Zeiten von Handarbeit Massenmobilisierung, synchronisierte Handarbeit nötig machte. Dies ist die Quelle des scheinbaren Kommunismus dort, hat aber mit Marx et al. nichts zu tun. Von dieser spezifischen Initialisierung der chinesischen Gesellschaft vor ca. 10.000 Jahren ist sie heute noch immer kulturell und sozialpsychologisch geprägt. Dazu kontrastieren die Jägergesellschaften wie die Mongolen, die die Treibjagdtechnik auf Menschenpopulationen anwendeten und ein Weltreich errichteten, das von Wien bis Japan reichte. Auch diejenigen, die mit der Jagd auf marine Säuger begannen (Wikinger) waren letztlich als Normannen sehr erfolgreich, weil ihr Bootsbau auch zur Jagd auf Menschen und vor allem für den Fernhandel geeignet war. Sie legten die Fundamente für das UK und US empire, das nicht den Umfang des Mongolenreichs hatte, aber immerhin.
      Letztlich ist die militärische Herrschaft der Mongolen oder der US-Wikinger zum scheitern verurteilt, weil mit den Atomwaffen eine Etappe eingetreten ist, wo die nicht mehr sinnvoll anwendbar sind. The winner is: China bzw. die friedensorientierte Lebens- und Produktionsweise. Nix für ungut …

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  10. Der Souverän

    „Gesellschaft muss sich am Umgang mit ihren Rändern messen lassen. Sie muss sich daran messen lassen, wie sie mit ihren Wahnsinnigen und Irren, ihren Süchtigen, ihren Schwulen und Lesben, mit ihren Pädophilen umgeht.“

    Rändern? Du sprichst da gerade – Wahnsinnigen und Irren – von 90 bis 95% der Gesellschaft.
    Die restlichen 5 bis 10% sind die Schizophrenen. Vielleicht ist das Verhältnis aber auch genau umgekehrt…

    Ich beobachte seit Jahren einen geradezu exorbitanten Anstieg der bewussten Fehler, die bis zum bitteren Ende durchgezogen werden. Ganz im Sinne von: Sie wissen genau was sie tun und sie wissen das es falsch ist.

    Das wird besonders deutlich bei den Mächtigen. Gerichte z.B. geben sich überhaupt keine Mühe mehr „Fehl“urteile durch Justiz- und Verbalakrobatik zu verschleiern, sondern sprechen sie einfach – egal wie absurd, unlogisch, Realitätsfern, offensichtlich rechtswidrig sie sind – aus.

    Aktuell passen dazu ist die Antwort der Bundesregierung während der Bundespressekonferenz auf die Frage „wo denn in Europa diese Briefkastenpraktiken wie in Panama möglich sind“.

    Die Frage richtete Jung & Naiv an den Sprecher des Bundesfinanzministeriums Martin Jäger.
    Seine Antwort warum er die Frage nicht beantworte: „Weil ich heute keine Lust hab“.

    Also wenn wir von Wahsinnigen, Irren und Schizophrenen regiert werden – was für mich außer Frage steht – dann gesellt sich zu diesen Gesellen noch ein wahnsinnig irrer Machtmißbrauch hinzu. Und da sind wir eigentlich schon bei einer kriminellen Komponente – egal wie wahnsinnig, irre und schizophren das sein mag.

    Hier die Bundespressekonferenz
    facebook.com/jungundnaiv/videos/1240233362655276/?pnref=story

    Antwort
    1. hzb4711

      @Souverän:
      >>>Ich beobachte seit Jahren einen geradezu exorbitanten Anstieg der bewussten Fehler,
      >>>die bis zum bitteren Ende durchgezogen werden. Ganz im Sinne von: Sie wissen
      >>>genau was sie tun und sie wissen das es falsch ist.
      Interessant, denn das beobachte ich ebenso. Vielleicht ist das eine spontane Reaktion auf den Verlust allgemeinerer Normen an der Spitze der Gesellschaft (wir werden offenbar und erkennbar u.a. von einigen Kriminellen regiert). Sie treten auf, BEVOR eine Umkristallisation erfolgt, wie bei einem Kristall, den man durch Erhitzen verflüssigt und der sich beim Abkühlen in neuer Form selbst konfiguriert – oft in einer anderen Kristallformation (Regime Change?) als anfangs. Natürlich hinkt dieser Vergleich etwas, aber nicht völlig. Vor allem ist es oft ein Naturprozeß. Noch weiß niemand so recht, wo die Reise hin geht. Eines scheint aber klar: China, historisch immer einer defensiv dominierte, agrarisch bestimmte Formation (die chinesische Mauer!) wird die Welt dominieren. Und die jägerisch gegründete andere Seite wird sich anpassen müssen.

      Antwort
      1. Der Souverän

        @hzb4711

        Ist wohl wie meist – es gibt nicht nur den einen Grund. In allen Kreisen werden Fehler selbst wenn sie erkannt, eingesehen wurden, nicht eingestanden. Der Weg wird dann einfach weitergegangen, zwar auf Grundlage des ersten Fehlers, aber auf dem Weg wird – sofern der Fehler denn erkannt und eingesehen wurde – in einem langen Prozess versucht den Fehler wieder wett zu machen. Aber niemals wird der/ein Fehler zugegeben. Unfehlbarkeit und das man Recht hat, steht an erster Stelle.

        Das führt zu unglaublich absurden Situationen und Fakten. Die Riesensauerei daran ist, daß diese Menschen selbst so gut wie nie unter ihren teils schwersten Fehlern leiden müssen, oder gar zur Rechenschaft gezogen werden (können). Ausbaden müssen das immer Andere – also wir. Während es die Verursacher diverser Fiaskos nicht be-trifft, oder sie sogar noch belohnt werden.

  11. sw

    Interessant, allerdings läßt diese Sichtweise sehr viele geostrategische Fakten außer acht welche zb. Zbigniew Brzezinski oder Georg Friedman (vom US-Thinktank Stratfor) beschrieben haben. Ebenso das viele der deutschen Medienvertreter und Politiker Mitglieder in US-inspirierten Netzwerken wie Atlantikbrücke sind.

    Antwort
  12. Marco

    Es ist schon fast wie beim Fussball. Alle wissen es besser wie der Trainer.
    Aber nur der Trainer kennt die Details der Spieler, ist beim Training dabei und muss dann auch den Kopf hinhalten.
    Alle die es angeblich besser wissen, kennen die Spieler nur vom Spielfeld und haben ihre Information aus zweiter Hand. Trotzdem meint jeder es besser zu wissen.

    Antwort
  13. scottberlin

    Dass die deutschen Eliten schizofren agieren, ist eine interessante These. Allerdings wird sie in dem Blogartikel nicht überzeugend unterlegt. Da müsste schon noch mehr kommen. Die Psychose wird ausschließlich auf das Verhältnis der Leitmedien zu Putin gestützt. Es erfolgt auch kein Abklopfen auf mögliche Gegenargumente. So ist es ja nicht nur in Deutschland, wo die Entwicklung in Russland mit Sorge gesehen wird. Das gilt ja wohl auch für andere Länder. Und gibt es nicht gute Gründe, sich Sorgen zu machen? Ist die völkerrechtswidrige Annektion der Krim eine Wahnvorstellung? War die Ermordung Litwinenkos mit Polonium, an das faktisch nur ein Geheimdienst kommen kann, reine Einbildung? Gibt es in Russland nicht tatsächlich eine systematische Unterdrückung von freier Presse und Meinungsvielfalt? Hatte nicht der Umgang der russischen Leitmedien und ihrer Regierung mit der angeblichen Vergewaltigung der 13-jährigem Lisa eher etwas psychotisches? Tut mir leid, doch die These des Autors überzeugt mich nicht.

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  14. Matthias Lange

    Wenn die Straße nass ist, hat es geregnet.

    Geregnet? Nein, nicht unbedingt. Grund könnte auch ein Sprengwagen sein, der Wasser versprühte.

    Ein klassischer Fehlschluss ist die Annahme, dass, wenn „wahnhaft“ an einem Ziel festgehalten wird, ein (klinischer) Wahn zwingend vorliegen muss. Noch zweifelhafter wird die Annahme bei der Betrachtung, dass gerade eben all jene politischen Entscheidungsträger europaweit & jenseits des Atlantiks denselben „wahnhaften“ Zwängen unterliegen. Völlig absurd wird die Annahme bei dem Gedanken, all diese pol. Entscheidungsträger würden mal kollektiv beispielsweise eine 50% ige Besteuerung von Milliardenvermögen beschließen. Genau das wird nämlich nicht passieren! Die neoliberale Stoßrichtung ist doch klar erkennbar: obwohl doch (fast) alle Politiker einhellig in Sonntagsreden versichern, alles für das Wohl des Volkes zu tun, geschieht aber das glatte Gegenteil davon: die ‚Umverteilung von unten nach oben‘ vorantreiben und nach Kräften sich bemühen, die negativen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Begleiterscheinungen zu verwischen.

    Im Übrigen sollte doch die sogenannte Flick-Affäre Beweis genug sein, wie dieser kollektive „Wahn“ zustande kommt. Laut wikipedia erhielt u.a. der CDU Vorsitzende Helmut Kohl die Summe in Höhe von 565.000 DM und der CSU Vorsitzende Franz Josef Strauß insgesamt 750.000 DM.

    Insofern unterliegen meiner Meinung nach auch die anderen politischen Entscheidungen europaweit keinesfalls „irrationalen“ Gedankengängen, sondern beabsichtigten Zielen.

    Zu Russland möchte ich kurz anmerken, dass, hieße Putin Jelzin, dann wäre die europäische & transatlantische Welt noch in allerbester Ordnung. Sprich, hätte Putin die wirtschaftliche Politik seines Vorgängers Jelzin weitergeführt, wäre er jetzt nicht die Inkarnation des ‚Bösen‘.

    Antwort
  15. Rudolf B.

    Bin zum 1. Mal hier gelandet. Nach einer etwas arg langatmigen Einführung kommt eine gute Analyse unserer Elitenparanoia. Man muss allerdings anmerken, dass diese Erkrankung eine Ursache bzw. eine Herkunft hat. Und diese Herkunft lautet USA. Dort gibt es 1.) einen übermächtigen, industriell militärischen Komplex mit hundertausenden, ja Millionen hochqualifizierten Spezialisten, denen allen der gesellschaftliche Abstieg bevorstünde, wenn im US Haushalt nicht ca. 560 Mrd. $ an jährlichen sog. Verteidigungausgaben eingestellt wären – Rußland zum Vergleich gibt p.a. etwas über 60 Mrd. $ aus. Wenn man die versteckten Ausgaben der USA für Geheimdienste und deren weltweite Destabilisierungsaktivitäten über ihre NGO’s hinzurechnet, kommen noch einmal 200-400 Mrd $ Ausgaben für asymetrische Angriffskriege heraus. In der Summe also ca. 1 Billion US$ p.a., welche ja nun gegen irgendwen gerichtet werden wollen. Und da bieten sich eben Russland und China als Oberschurken geradezu an. Alle die vorstehend gen. Spezialisten des ind./mil. Komplex fänden in der ansonsten technologisch weit heruntergefahrenen US-Industrie niemals eine adäquate Verwendung bei entsprechend hoher Bezahlung, da die USA industrietechnisch außer in diesem gen. Bereich eher besseres Mittelmaß darstellen.
    Punkt 2.) als Grund für das hysterische Russlandbashing unserer Eliten ist neben ihrer üblichen Einbindung in US-Interessen via Atlantikbrücke und diverse gleichgerichtete Organisationen bis hin zu sich so harmlos gebenden Netzwerken wie Lions und Rotarier die manisch panische US-Angst einer wie auch immer gearteten Verbindung zwischen dem Energieriesen Russland und dem Nochtechnologieriesen Deutschland. Aus dieser Angst heraus haben die USA – nachzuhören bei George Friedman, ex Stratfor CEO – zwei Weltkriege gegen Deutschland geführt bzw. in hohem Maße als Stellvertreterkriege durch F und insbesondere UK führen lassen, welches bereits seit dem 17. Jahrhundert immer wieder auf dem Kontinent intrigierte und intervenierte, um die europäische Uneinheit und Uneinigkeit in Klein- und Vielstaaterei in ihrem Ausmaß so hoch wie möglich zu halten.
    Nicht zu vergessen Punkt 3.) auch die EU ist eigentlich eine US-Ausgründung. Und erinnern wir uns Punkt 4.) an den heimlichen Gründungskernsatz der NATO, sie wurde von den USA an ihrer strategischen, europäischen Gegenküste geschaffen, um: die USA in Europa drin zu halten, Russland draußen zu halten und Deutschland unten zu halten.
    Zudem schadet, Punkt 5.) das Embargo gegen Russland Europa weit mehr als es den USA schadet, und genau dies ist das US-Ziel, die Schwächung der europäischen Wirtschaften, um die eigene ziemlich desolate Witschaftssituation nicht in einem noch katastrophaleren Licht erscheinen zu lassen. Es gäbe, Punkt 6.) noch viel zu sagen über die Krankheitsursachen unserer Eliten, insbesondere über die von Frau Merkel angeführte gesellschaftliche und soziale Zerstörung Mitteleuropas mit der Islambazooka aus unterschiedlichsten Gründen als a) Unterwerfungsgehorsam unter die USA und die menschen- und meschenrechteverachtende, saudische Wahabismusdiktatur sowie als b) Rache für das Versagen ihrer persönlichen Lebens-Sozialisation im Sozialismus/Kommunismus der SBZ/DDR an der Bundesrepublik als Restmülltonne ihrer untergegangenen Gedankenheimat, in welcher sie ja bekanntermaßen eine herausragende sozialistisch, politische Stellung als FdJ-Sekretärin für Agitation und Propaganda – und hier insbesondere gegen die verhasste BRD – innehatte.

    Antwort
  16. Sabrina Schwanczar

    „Gesellschaft muss sich am Umgang mit ihren Rändern messen lassen. Sie muss sich daran messen lassen, wie sie mit ihren Wahnsinnigen und Irren, ihren Süchtigen, ihren Schwulen und Lesben, mit ihren Pädophilen umgeht.“

    Lesben und Schwule sind also Ihrer Auffassung nach auch so was wie „Irre“, „Süchtige“ und „Wahnsinnige“.

    Ich wüsste nicht, dass es irgendwelche wissenschaftlichen Erkenntnisse gibt, auf die man das stützen kann. Und ich kenne mich sehr gut aus.

    Wie wäre es, einfach mal das Naheliegende zur Kenntnis zu nehmen, nämlich, dass die vermeintlichen Lesben und Schwulen schlicht und einfach körperliche Zwischenformen zwischen Mann und Frau sind – also das, wofür der nicht ganz korrekte Begriff Zwitter und der medizinische Fachbegriff Intersexualität verwendet wird?

    Es ist nämlich kein Zufall, dass bei Lesben und Schwulen im Kontrollgruppenvergleich signifikant für ausgeprägtere Erscheinungen von Intersexualität typische Stoffwechselstörungen wie zum Beispiel die 21-hydroxylasestörung oder die 3-Beta-Hydroxysteroid-Dehydrogenase-Störung gefunden worden.

    Rolf Lindner:
    Untersuchungen zur Bedeutung partieller 21-Hydroxylase- und 3beta-Hydroxysteroiddehydrogenasedefizienzen für die Ätiogenese von Formen psychischer Intersexualität.
    http://d-nb.info/948413921

    Der Versuch einer Gegenstudie von Robert Krähner ist übrigens gescheitert. Die Ergebnisse dieser Studie sind also wasserdicht.

    Robert Krähner
    Adrenale Enzymaktivitäten bei Patienten mit Transsexualismus
    http://d-nb.info/953869040

    Und damit fällt das auch nicht in das Fachgebiet der Psychiatrie, einer Disziplin, die es offensichtlich versteht, jede menschliche Regung in eine sogenannte psychiatrische „Diagnose“ zu kleiden – und das in ihrem psychiatrischen Wahngebilde wahrscheinlich auch noch selbst glaubt, wie der Diagnosenkomplex ICD-10 F64 zeigt.

    p.s.
    Was haben Sie eigentlich unternommen, damit Antidepressiva endlich aus der psychiatrischen Praxis verschwinden. Abgesehen davon, dass diese die neurologischen Ursachen von Depressionen verschlimmern bis in den Suizid (Enke, Biermann), sind diese ebenso wie die illegalen Drogen Hauptursache für Geräuschehören und im weiteren Verlauf Hineinrutschen ins Stimmenhören bis zum völligen Zurücktreten der Realität.
    Besonders gefährlich sind Serotoninwiederaufnahmehemmer, deren Verbot längst überfällig ist.

    Also ma Butter bei de Fische:
    Was haben Sie persönlich gegen die genannten Misstände unternommen?

    Mit freundlichen
    Sabrina Schwanczar

    Antwort
    1. scottberlin

      Wenn Sie sich mit wissenschaftlichen Erkenntnissen so gut auskennen, wie Sie schreiben, dann sollten Sie eigentlich auch richtig lesen können.
      Ihre Folgerung „Lesben und Schwule sind also Ihrer Auffassung nach auch so was wie “Irre”, “Süchtige” und “Wahnsinnige”.“ disqualifiziert Sie allerdings. Ungar schreibt ganz zurecht, dass all diese Gruppen zu den „Rändern der Gesellschaft“ gehören. Das heißt keineswegs, dass sie irgendwie gleichartig sind. Räumlich betrachtet können Randbereiche sogar sehr weit auseinander liegen. All Ihre anschließenden Ausführen hätten Sie sich sparen können, wenn Sie richtig gelesen hätten.

      Antwort
    2. Der Souverän

      Deutsch und Semantik können manchmal schwer sein. Ungar zeichnet beispielhaft 4 verschiedene Gruppen, die er an den Rändern der Gesellschaft verortet.

      1) Wahnsinnige und Irre
      2) Süchtige
      3) Schwule und Lesben
      4) Pädophile

      Sie werden also nicht in einen Topf geschmissen. Wobei sich Merkmale der ersten Gruppe natürlich in jedem Menschen be-finden können.

      Antwort
  17. Sabrina Schwanczar

    Ansonsten finde ich ihren Blog-Artikel aber gut, weil er schonungslos darstellt, wie Menschen zermürbt werden, um sich dann mit Drogen am Arbeitsplatz noch am Funktionieren zu halten (Ich zähle dazu auch übermäßigen Kaffee- und Cola-Genuss) – wie sich Menschen, die wieder mal eine Arbeitswoche überlebt haben, sich dann mit Drogen noch den Rest geben um wenigstens in dem bissel Freizeit was ihnen bleibt noch etwas Glück zu genießen.

    Und an Kinder – gar gesunde – ist dann kaum noch zu denken.

    Eine Regierung, die von Globalisisierung schwafelt ohne jedwede Schutzmaßnahmen für die eigene Wirtschaft zu treffen, die werkelt an einer Gesellschaft, bei deren Wirtschaft der Schutzmechanismus letztlich ist, die Konkurrenzfähigkeit auf dem Weltmarkt durch immer stärkere Ausbeutung und Selbstausbeutung auch der Unternehmer aufrechtzuerhalten.

    Wirtschaft hat hier nicht mehr die Funktion, dass man sich Werte schafft, die die Lebensqualität verbessern, sondern deren Wesen wird umgekehrt in ein Instrument der Zerstörung des Gemeinwesens, der Menschen und letztlich des Staates als solchen.

    Und immer weiter wird im Hamsterrad die Dosis erhöht – wie bei Drogenabhängigen.

    Wer hier jetzt noch TTIP, CETA und anderen Unsinn draufsatteln will, der ist als Politiker entweder korrupt oder nicht sauber in der Birne.

    Antwort
  18. ped43z

    Hochinteressanter Artikel – und ich dachte sofort an das Buch „Politische Ponerologie“ von Andrzej Lobaczewski. Das Ganze auf Schizophrenie herunter zu brechen, scheint mir aber zu kurz gegriffen. Was wir hier erleben, ist auch kein typisch deutsches Problem sondern – so denke ich – Spiegel einer Ideologie, die solche Verhaltensweisen zwanghaft (im wahrsten Sinne des Wortes) hervor ruft.

    In diesem Zusammenhang eine Frage an den Fachmann: Ist jeder Psychopath auch schizophren, wohl eher nicht? Sind es nicht eher die, welche er manipuliert, deren Geist er mit Gewalt verändert. Irgendwie habe ich den Eindruck, dass Psychopathen und Schizophrene das medizinische Abbild einer auf Herrschaft und Unterwerfung beruhenden Ideologie sind. Die Wichtungen zwischen den beiden Gruppen werden im täglichen wie im großen Leben immer wieder neu bestimmt – durch Kampf. Kampf auf der geistigen Ebene ist Krieg auf der geistigen Ebene – und die unbedingte Voraussetzung für den „echten“ Krieg.

    Danke für diesen Artikel, der mir wieder einiges klar gemacht hat.
    @Gert: Wenn Sie mal die Zeit finden, bin ich Ihnen für eine kritische Reflexion dieses Artikels, der meine Sichtweise zur Angst (von normal bis zur Psychose) und ihre Auswirkungen bis in gesellschaftliche Prozesse untersucht, sehr dankbar.
    http://peds-ansichten.de/2015/04/die-angst-und-der-krieg/

    Machen Sie weiter so, Ihr Blog ist ein großer Gewinn für mich.

    Herzliche Grüße
    ped43z

    Antwort
  19. chaukeedaar

    Eine neue, interessante Perspektive auf den Untergang des Westens, der ich eine gewisse Überzeugungskraft nicht absprechen kann. Allerdings ist das Verhalten des machtlosen Vasall, wie ihn Deutschland in Bezug zum Imperium USA und der globalen NWO-Schattenmacht darstellt, gänzlich unwesentlich. Man kann sich doch heute unmöglich noch einbilden, dass Deutschland als „Staat“ und ihre Marionettenregierung tatsächlich irgendwelche eigenständige Macht hätte. Das wissen Putin und seine weise Entourage zum Glück bestens selber.

    Antwort
  20. buzzsaw43

    Hallo Ihr Lieben,
    weil ich Euch toll finde und Ihr mich schon so oft und immer wieder inspiriert und sowohl zum Nachdenken als auch zum Schmunzeln gebracht habt, wollte ich Euch und vielen Anderen mal mit was Nützlichem zum Thema „freie Meinungsbildung“ eine Freude machen. Drum habe ich eine kleine Android-App entwickelt, die einen schnellen Zugriff unter Anderem auf Eure Seite ermöglicht, die natürlich prominent platziert ist…. 
    Ihr findet sie hier:
    https://play.google.com/store/apps/details?id=com.buzzsaw43.tab
    (Oder sucht im Playstore nach ZBN oder Kiesewetter)
    Danke noch mal.
    Schön, dass es Euch gibt.
    Mit besten Grüßen

    KNUT

    https://play.google.com/store/apps/details?id=com.buzzsaw43.tab

    Antwort
  21. Claudia Harnasch

    Hi ,

    Das ist ein wahnsinnig komplexer Text , der unwahrscheinlich viele , für mich schon zu viele ( muss ich leider zugeben ) sehr wichtige und interessante Themen anspricht .
    Aber ……genial geschrieben ! Ich würde mir wünschen , so gut schreiben zu können .

    Vielleicht ein bisschen weniger , dafür häufiger 🙂.

    Viele Grüße ,

    Claudia

    Antwort
  22. Ketzer

    Wir werden von Psychopathen regiert.

    Politische Ponerologie: Eine Wissenschaft über das Wesen des Bösen und ihre Anwendung für politische Zwecke von Andrzej Lobaczewski

    Uncle Sam’s Sexualhölle erobert die Welt: Die neue Hexenjagd auf ‚Kinderschänder‘ und die weltweite Enthumanisierung des Sexualstrafrechts unter US-Diktat Broschiert – 7. Oktober 2013 von Max Roth

    http://www.wissensmanufaktur.net/plan-b

    Antwort
  23. M.Schmidt

    Alles richtig beschrieben, aber es ist leider noch viel schlimmer. Die vermeintlichen Psychos in den Krankenhäusern etc. richten bei weitem viel weniger Schaden an……

    Antwort
  24. Wolfgang

    Lieber Gert Ewen Ungar, toller Text, wie so viele. Sie haben ja als „Anzeichen eines akuten psychotischen Schubs“ , die Bloßstellung der Reaktion der Bild Zeitung auf einen Aprilscherz bei RT Deutsch verlinkt. Hier ein von Ihnen inspirierter Kommentar meinerseits: „Die Reaktion der Bild Zeitung, die Trolle im Panikmodus hier, zeigt, worum es einzig und allein geht: die Kontrolle des Narrativs (die Russen sind die Bösen, die Russen sind die Undemokraten, die Russen wollen Krieg, wir müssen uns verteidigen, wir sind die Demokraten, bei uns herrscht Freiheit usw.). Es ging und geht nie um Fakten, aber man muss so tun, als ginge es um Fakten. Und wenn da dann ein Fakt ganz offensichtlich kein Fakt ist, sondern ein Aprilscherz, fällt die Faktenmaske kurz mal vom Gesicht und das irre Grinsen wird sichtbar. Jetzt gilt es ganz schnell und viel zu relativieren, lächerlich zu machen, rumzuschwafeln, während man sich die Faktenmaske wieder über die psychopathische Fresse zieht.“
    Was die BILD angeht, wäre auch noch zu erwähnen, dass die dort einen irren, sich im Blutrausch befindlichen, Twitter „Kriegsberichterstatter“ namens Julian Röpke (bekennender Azow, Aidar, Al Nusra, FSA Fanboy, auch als JihadiJulian bekannt) aus seiner Twitter Randexistenz in den Status eines BILD Reporters befördert haben. Worauf er jetzt, mit stolzgeschwellter Brust, verkündet: „Ich bin ein echter Journalist“. Der Typ ist wirklich reif für die Klapse.

    Antwort
  25. Wolfgang

    Und dann haben wir hier auch einen Typ mit der Faktenmaske, namens Ronald Fedtke: Ist doch alles nur gut gemeinte US Entwicklungshilfe. Wer was anderes behauptet, hat Wahnvorstellungen. Das belegen wir mal schnell mit der USAID Leadership Webseite. Tolle Zahlen. Überall wo die Milliarden hinfließen, blühende Landschaften. Und wenn nicht, dann haben halt die revolutionsdürstigen Agypter schuld, die man auf keinem Fall daran hindern durfte, mal „aus eigenem Antrieb eine Regierung“ zu stürzen, obwohl „Mubarak einer der engsten Verbündeten der USA gewesen ist“. So demokratisch sind sie, die Amerikaner. Saddam Hussein war übrigens auch mal „einer der engsten Verbündeten der USA“. Da konnte man leider noch keine Twitter Revolution (Wahnvorstellung) inszenieren. Da mußte man noch richtig selber ran. Natürlich mit USAID. Für den Weltfrieden und für das irakische Volk. Und wie wir sehen: blühende Landschaften. Danke Amerika.

    Antwort
  26. Christa P. Meist

    Ich hake an einer Textstelle ein: „Während es vor einigen Jahren für Menschen, die jetzt psychiatrisch versorgt werden, noch Arbeitsplätze und damit Teilhabe an gesellschaftlichem Leben gab, sind diese Arbeitsplätze inzwischen weggefallen oder so arbeitsverdichtet, dass sie in ihrer Leistung geminderte Personen nicht mehr ausfüllen können.“ Die Möglichkeit und die Notwendigkeit tätig zu sein, produktiv zu sein, zu arbeiten ist ein wesentlicher Teil menschlicher Existenz. Sowohl das Vorenthalten der Möglichkeit zu arbeiten als auch die beständige Überforderung in der Erwerbsarbeit lassen Menschen auf vielfältige Art erkranken. Psychisch und psychosomatisch. Schon seit Jahren, seit Jahrzehnten, wird nicht mehr vom „Recht auf Arbeit“ gesprochen sondern nur noch um die Höhe angeblich „menschenwürdiger“ Transferleistungen gefeilscht. Arbeit im Sinn von tätiger Teilhabe bei gleichzeitiger materieller Sicherheit für jeden Einzelnen, unabhängig von der Leistungsfähigkeit, ist menschenwürdig. Das wäre die artgerechte Haltung, die gegenwärtig zwar für Hühner, Schweine und Rindvieh eingefordert wird, aber nicht für Menschen. Viele Menschen sind mittlerweile nicht mehr empathiefähig, lassen ihre Fähigkeiten zum Nachdenken verkümmern. ertragen das Leben nur noch unter massivem Drogeneinfluss. Die Krankheit hat von den elitären Zirkeln schon längst übergegriffen auf diejenigen, denen man im vergangenen Jahrhundert gelegentlich noch die Macht zur Erzwingung einer Veränderung unterstellte.

    Antwort
  27. Pingback: Massenpsychose – Wie Deutschlands Elite Krisen verarbeitet. | Gert Ewen Ungar – Sunnosito

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